Metta

Ein paar Ideen und Anmerkungen zu Metta Meditation

Es geht nicht darum aktiv ein Gefühl zu erzeugen – aber danach Ausschau zu halten. Es geht darum vollständig mit der Phrase zu sein, dann mit der nächstes, dann der nächsten. Wenn der Geist wandert, lässt man los und bringt ihn sanft zurück.

Visualisierungen und das erzeugen von wohligen Gefühlen können hilfreich sein. Aber wenn man versucht etwas zu tun, funktioniert es nicht. Loslassen, die Kontrolle abgeben ist bei Metta besonders wichtig.

Eine dieser drei Schwerpunkte ist vorrangig in der Aufmerksamkeit:
* die Phrase
* ein Gefühl für den Empfänger
* ein Gefühl für die Verbindung

Metta Meditation arbeitet im Verborgenen. Es ist nicht wichtig was man während der Meditation erlebt oder fühlt. Man soll immer wieder zur Phrase zurückkommen, mit einem angenehmen Rythmus arbeiten und genug Raum und Pause lassen, so dass es angenehm bleibt.

Es ist nicht wichtig ob man etwas besonderes spürt. Es gibt keinen grossen Durchbruch. Aber es wird sich etwas verändern.

Wenn man die Phrasen beginnt, hilft es sich den Empfänger vorzustellen, den Namen zu denken, ein Gespür für die Person zu entwickeln.

Ayya Khema sagt, bei Metta geht es darum das Gefühlt zu erwecken. So, dass es für uns funktioniert, und sich dann auf dieses Gefühl zu konzentrieren. Das klingt für mich anders als der Ansatz wie er oben beschrieben ist, der mehr auf Instruktionen von Sharon Salzberg beruht. Wie sich das in Einklang bringen lässt weiss ich nicht.

Metta Unterwegs

Metta kann auch gut in der Strassenbahn etc geübt werden. Oder beim Gehen: man sendet Metta an sich selbst, mit Phrasen, bis ein Wesen Nahe in unsere Aufmerksamkeit kommt. Dann sagt man eine Phrase oder ein paar für dieses Wesen und kehrt dann wieder zurück zu sich selbst.